Teil eines Werkes 
1. Theil (1864)
Entstehung
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gem Frühſtücksgeräthe beladen, aus dem Hauſe trat und unfern von den beiden Männern vorbei nach einem ſchatti⸗ gen aber freien Platze des Gartens ſchritt.

Guten Morgen, Onkel, rief ſie herüber, abſichtlich das letzte Wort lauter betonend, gut geſchlafen? Wir wer⸗ den heute im Garten frühſtücken; die Mutter hatte zwar noch einige Bedenken, aber ſie hat doch eingewilligt. Nicht wahr, es iſt nicht zu kalt?

Für uns gewiß nicht, mein Kind, Du weißt ja, daß ich viel lieber im Freien bin, als in den engen Zimmern.

Das weiß ich, Onkel ſie nannte Wehring ſonder⸗ barer Weiſe Onkel und ſeine Frau Mutter deshalb ge⸗ ſchieht es auch ganz gllein.

Mit dieſer letzken, von einem ſchalkhaften Lächeln be⸗ gleiteten Bemerkung war ſie ihres Weges weiter gegangen und außer Sprechweite der beiden Männer gekommen. Sie hatte an Walther keines ihrer wenigen Worte gerich⸗ tet, ihm nicht einmal einen guten Morgen geboten, wie ſie das ſonſt immer ſo und freundlich that. Auch er war ſchweigſam geblieben, er wußte ſelbſt nicht, weshalb, und ärgerte ſich jetzt, daß er nicht zu ihr geredet hatte. Er beſchloß, dieſen Fehler wieder gut zu machen, wenn ſie,

as ſogleich geſchehen mußte, zurückkehren würde; aber 62 ging anf einem großen Umwege, welcher zur Hinterthür des Hauſes führte, zurück, und er konnte alſo ſein Vor⸗ haben nicht ausführen.