Teil eines Werkes 
1. Theil (1864)
Entstehung
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liche Schein derſelben ſtach grell gegen das bläuliche Licht des Mondes ab ſie hatte das Alles ſchon oft, noch ſchö⸗ ner, noch wilder, auch wieder ruhiger und friedlicher geſe⸗ hen, und es war deshalb auch keineswegs dieſes Bild, welches ihre Aufmerkſamkeit feſſelte und ihre Gedanken beſchäftigte.

Die unangenehme Empfindung einer getäuſchten Er⸗ wartung trübte vielmehr ihre ſonſt ſo heitere Stimmung. Sie war verdrießlich und zürnte Walther, daß er ihr die Freude dieſes Abends durch ſ ein Ausbleiben verdorben habe, und entwarf deshalb in hen Köpfchen verſchiedene Pläne zur Vergeltung. Morgen ſollte gar nicht muſicirt werden, das wollte ſie unabänderlich feſthalten, wenn er auch darum bitten würde auch nicht leſen überhaupt, es ſollte morgen Abend ſo ſein, ganz ſo wie heute nur mit dem Unterſchiede, daß ſie und nicht er die Veranlaſ⸗ ſung ſein würde es ſei denn, dachte ſie weiter, daß ilich ein Grund vorhanden wäre, womit er ſein Aus⸗ bleiben entſchuldigen könne dann gllerdings, dann wäre es unrecht von mir, wenn ich ihm dies entgelten laſſen wollte, und er wird gewiß einen Grund haben. Es iſt unglaublich und ganz räthſelhaft, weshalb er ſo lange aus⸗ bleibt; ſchon ſchlägt es Zehn, und er iſt immer noch hier. Vielleicht beibt er zur Nachtzeit in den Hämmern aber Herr Wehring würde doch darum gewußt haben, und er hat nichts davon geſagt.