Teil eines Werkes 
1. Theil (1864)
Entstehung
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von jenen volkreichen und wohlhabenden Dörfern, deren Einwohner zugleich vom Walde, von der Landwirthſchaft und von den in der Nähe befindlichen Eiſenwerken aus⸗ kömmlich leben. Es lag in einem romantiſchen, engen Thale, ziemlich entfernt von größeren Städten, und unter⸗ hielt nur ſo viel Verkehr nach Außen, als der Abſatz des Eiſens und die Beſchaffung von mancherlei Bedürfniſſen mit ſich brachte. Zur Zeit, von welcher wir reden, gehörte es zum Königreiche Weſtfalen, deſſen Daſein damals eine zweijährige Vergangenheit aufzuweiſen hatte, alſo ſo ziem⸗ lich in der Blüthe ſeines kurzen Lebens ſtand. Die Gewalt des franzöſiſchen Kaiſers, welche dieſes Königreich gleich mehreren andern aus den Trümmern alter, im raſchen An⸗ laufe vernichteter Staatenverbände hatte entſtehen laſſen, konnte doch nicht eben ſo plötzlich auch die Geſinnungen der darin zu einem Ganzen vereinten Menſchen ändern; dieſe gehörten vielmehr nach wie vor noch immer ihren al⸗ ten, jetzt verjagten Fürſten und denjenigen Einrichtungen und Anſchauungen an, unter welchen ſie geboren und auf⸗ gewachſen waren. Das Zuſammenwürfeln in ein neues, bisher nicht dageweſenes Königreich unter einem fremden Herrſcher hatte nur den Erfolg gehabt, daß die Bevölke⸗

rung ein gemeinſames Band und ein gemeinſames Stre⸗

ben zu erfüllen begann, nämlich das: vor Allem wieder Deutſche zu werden. Denn der Deutſche bedarf immer erſt eines ſtarken Druckes, ehe das Gefühl des großen gemein⸗