Teil eines Werkes 
1. Theil (1864)
Entstehung
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des Officiers wieder, und die Hußaren ritten in raf Trabe vorwärts, dem Schauplatze des ſich offenbar

den Gefechtes zu.

Die geringſte Unvorſichtigkeit kann für uns die ſchlimm⸗

ſten Folgen haben, fuhr er dann, wie ſonſt, in rückſichts⸗ vollem Tone fort, während das junge Mädchen ihn noch immer, erſchreckt wegen ſeiner ganz ungewöhnlichen Hef⸗ tigkeit, anſah, und es macht keinen Unterſchied, Fräulein Margot, ob wir von Feinden oder ſogenannten Freunden geſehen werden. Die Soldaten ſind alleſammt ein rohes, rückſichtsloſes Volk, und ein ſo ſchönes und auffallendes Geſicht wie das Ihrige lockt ſie an, wie die Wölfe ein Lamm. Ich will in den Keller gehen und die nöthigen Vorkehrungen für den ſchlimmſten Fall treffen. Bleiben

Sie hier, aber gehen Sie niemals nahe an das Fenſter,

niemals, was auch vorüberkommen möge. Setzen Sie Sich

hierhin, hinter den großen Ofen; man kann nicht wiſſen,

es könnte immerhin leicht eine Kugel durch das Fenſter fliegen.

Während der alte Mann in den Keller hinabſtieg und Margot mit angſterfülltem Herzen und Blicken ſchweigend hinter dem dunkeln, großen Kachelofen ſaß, wollen wir den Leſer näher mit dem Schauplatze bekannt machen, auf wel⸗ chem unſere Erzählung beginnt.

Es war ein großes, lang gezogenes Dorf im Harze, zu welchem das beſchriebene kleine Haus gehörte, eines