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Soweit iſt es leider gekommen, rief der Freiherr in neu aufloderndem Zorne, der König hat nöthig zu ſagen, er vertraue, daß noch Subordination, noch Gehorſam in der Armee ſich befinde!
„Der Major von Schill und Alle, die mit ihm ge⸗ gangen ſind,“ las das junge Mädchen weiter,„ſollen einem ſtrengen Militärgerichte unterworfen werden.“
Das verſteht ſich von ſelbſt.
„Seine Majeſtät erklären der Armee, daß Höchſtdie⸗ ſelben auf jene unglaubliche That beſchloſſen haben, die Geſetze des militäriſchen Gehorſams auch bei der kleinſten Unterlaſſung geſchärft anzuwenden.“
Man hätte die alten Strafen, das Spießtuhen fen, nicht abſchaffen ſollen; es iſt keine Furcht mehr, und ohne Furcht kein Gehorſam.
„Als einen erſten Beweis pünktlicher Befolgung der Allerhöchſten Befehle legen Sie allen Militärperſonen Ihrer Armee die unbedingte Verpflichtung auf, daß ſie bei allen Verbreitungen von politiſchen und kriegeriſchen Nachrichten und Gerüchten ſich ruhig verhalten und daran auf keine Weiſe theilnehmen; vielmehr erwarten Sie von dem Gehorſam der Armee, daß ſie dieſen Befehl auch in allen nicht berührten Beziehungen auf das Genaueſte vollführen werde.
„Königsberg, den 8. Mai 1809.
„Friedrich Wilhelm.“


