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thigt, ſich in den kürzeſten Zeiträumen immer wieder um⸗ zudrehen. Dennoch mäßigte er keineswegs die angenom⸗ mene raſche Gangart, blies vielmehr den Dampf ſeiner Pfeife in eben ſo ſchnellen Zügen hervor, ſo daß ſich das Zimmer bald gänzlich damit anfüllte.
Auf dem Sopha am Frühſtücktiſche ſaßen die Frau von Saldern und des Freiherrn Tochter, Louiſe, leiſe mit einander flüſternd, ohne den Freiherrn in ſeinen leb— haften Bewegungen in irgend einer Weiſe zu hindern. Das ſind die Folgen von dieſen neumodiſchen Theorieen, rief er nun, ohne ſeine Wanderung zu unterbrechen, kein Gehorſam mehr, keine Subordination! Ein Jeder glaubt thun zu können, was ihm beliebt! Es iſt ein ewiger Schandfleck für unſere Armee!— Lies weiter, mein Kind, fuhr er fort; es iſt unglaublich— lies weiter!
Das junge Mädchen nahm das vor ihr liegende Zeitungsblatt und befolgte den Befehl ihres erzürnten Vaters.
„Seine Majeſtät der König machen der Armee be⸗ kannt, daß der Major von Schill mit ſeinem Regimente, unter dem Vorwande, vor den Thoren der Garniſon zu manövriren, über die Grenze gegangen iſt.
„Höchſtdieſelben finden nicht Worte genug, um dar⸗ über Ihre Mißbilligung in dem Grade auszudrücken, als Sie dies empfinden. Sije vertrauen, daß die Armee von derſelben höchſten Mißbilligung durchdrungen ſein wird und von einem guten Geiſte beſeelt iſt.“
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