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wart bildete, gehörte vorzugsweiſe zu denjenigen, die im
raſchen Fluge, Exeigniſſe an Ereigniſſe reihend und kaum
für möglich Gehaltenes verwirklichend, dahinrauſchen. Der gewaltige Eroberer, welcher zuerſt die furchtbaren Dämonen der franzöſiſchen Revolution in Feſſeln geſchla⸗ gen, dann Frankreichs Ruhm und Größe und endlich ſeine eigene Macht und Herrſchaft als das allein zu er⸗ ſtrebende Ziel verfolgte und zur Erreichung deſſelben den
Kampf mit ganz Europa ſtets ſiegreich fortführte, dieſer
gewaltige Geiſt hatte nicht Zeit, die Zeit langſam in dem gewohnten Geleiſe fortſchleichen zu laſſen. So hat⸗ ten denn auch wenige Monate, nachdem Rudolf Breslau verlaſſen, die Lage der Dinge Europa's ſchon wieder ſehr weſentlich geändert. Die öſterreichiſchen Armeen,
welche in Baiern eingedrungen, waren ohne eine eigent⸗
liche Schlacht, wenn man nicht die fünftägigen Gefechte bei Regensburg ſo nennen will, bis Wien zurückgedrängt worden, welches die Franzoſen am 12. Mai, nachdem ſie die Stadt am 11. aus einer Haubitz⸗Batterie beſchoſſen, in Beſitz nahmen. Von Anfang des Krieges an hatten die Proklamationen Napoleon's verkündet, daß das Haus
Habsburg aufgehört habe, über Oeſterreich zu regieren;
jetzt, im Beſitze der Hauptſtadt, wurde ſeine Sprache
noch übermüthiger, und er forderte die Ungarn auf, ſich als eine ſelbſtſtändige Nation einen eigenen König zu wählen. Die Stimmung des öſterreichiſchen Volkes war jedoch durch dieſe ungünſtigen Erfolge keinesweges um⸗
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