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keine, ich flehe darum, nimm keine Rückſicht auf den⸗ jenigen, welcher zu dir ſpricht.
Ich habe eine Braut, Aennchen— eine Braut, fuhr er mit erhöhter Stimme fort, als das Mädchen mit be⸗ ſtürzten Blicken zu ihm aufſah, der ich Treue geſchworen habe bis zum Tode. Ihr gehöre ich an, ganz und un⸗ theilbar, Alles werde ich für ſie thun, für ſie, die Un⸗ glückliche, wagen; Alles ihr opfern, nicht mein Leben allein, mehr, viel mehr als das, auch das ganze, ganze Glück meines Lebens. Entziehe mir nicht deine liebe Hand, ſprach er, ſie innig an ſich drückend, weiter; denke nicht, ich habe deine vertrauungsvolle Seele getäuſcht und dich hintergangen, indem ich ſchwach genug war, zu dul⸗ den, daß die Liebe wie eine duftende Blume in unſeren Herzen emporgewachſen iſt. Nein, Aennchen, meine Braut iſt— mein Vaterland!— Du haſt das immer gewufßt, denn ich habe es dir niemals verſchwiegen. Nicht wahr, Aennchen?
Ja, ich habe es immer gewußt, ſagte ſie, indem ein tiefer Athemzug ihre gepreßte Bruſt hob und ihr Blick wie verklärt auf ihm ruhte.
Dann kam die Liebe zu dir, du theures Kind— ach! ſie kam ſchon damals im Walde, als du wie eine lichte Erſcheinung vor mir an dem Bache auf der ein⸗ ſamen Waldwieſe ſtandeſt— und dann iſt ſie gewach⸗ ſen, immer mehr, immer größer, bis ſie zuletzt ſo groß und mächtig war, daß ſie all mein Denken und Wollen
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