Teil eines Werkes 
2. Band (1859)
Entstehung
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aus! rief er mit einem ſeinem ſonſtigen demüthigen Ge⸗ haben nicht eigenen Tone; es ſieht aus wie in einem Feldlager, nicht wie auf einem freiherrlichen Ritterſitz.

Wozu derartige Bemerkungen? erwiederte der Frei⸗ herr, den das ungenirte Weſen des Angekommenen ver⸗ droß; ich glaube, Sie können Ihre Verwunderung ſpa⸗ ren, da die Urſachen dieſer für mich traurigen Verände⸗ rung Jedermann hinlänglich bekannt ſind.

Sagen der Herr Baron immer: dieſer für uns trau⸗ rigen Veränderung; es geht mich vielleicht mehr an, als den Herrn Baron.

Wie ſo? Was wollen Sie damit ſagen? Meinen Sie Ihre Hypothek? Sie wiſſen recht gut, daß Ihre 20,000 Thlr. ſo ſicher auf dem Gute ſtehen, wie in Abra⸗ ham's Schvoß, und haben die Zinſen ſtets pünktlich er⸗ halten was auch ferner geſchehen wird, fügte er lau⸗ ter hinzu.

Will's glauben, daß der Herr Baron die Zinſen auch künftig pünktlich bezahlen werden, obgleich ich nicht ein⸗ ſehe, wie es möglich ſein wird, aber..

Aber? unterbrach ihn der Freiherr. Behalten Sie IhreAbers ſo lange für ſich, bis es an der Zeit ſein wird, ſie zu äußern, und bekümmern Sie ſich vorläufig nicht um meine Angelegenheiten, die Sie Nichts angehen! Nichts angehen? Wie wäre mir das? Warum ſoll

mich Nichts angehen, wenn ich die Sicherheit verliere

für mein Geld? Ein Gut, das nicht beſtellt werden