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hier zu dir hereinziehen— ſieh' mir nicht ſo verdrießlich aus, lieber Papa! freuen wir uns, daß die Soldaten fort ſind und wir nicht mehr gezwungen werden, das wider⸗ liche Geſicht des dicken, rothen Kapitäns zu ſehen. Von jetzt an wird es wieder beſſer werden— du haſt ja ſelbſt immer geſagt: wenn nur dieſe Menſchen erſt fort ſind! Nun ſind ſie fort, alſo ſei heiter und voll Hoffnung— das iſt die Hauptſache.
Du biſt ein gutes, liebes Kind, ſagte der Freiherr, indem er ſeine Tochter in die Arme ſchloß und ſie auf die Stirn küßte— aber unſer Zuſtand iſt ſo troſtlos, daß ich nicht weiß, wie es jemals wieder anders werden kann! Nun es kann wenigſtens nicht ſchlechter werden, ſetzte er hinzu, und das iſt immer auch Etwas werth.
Da kommt Beſuch, rief die Tochter, indem ſie durch das Fenſter blickte,— ein einſpänniger Plauwagen.
Wer kann das ſein? bemerkte der Freiherr, aufmerk⸗ ſam den langſam ſich nähernden Wagen betrachtend. Es iſt der Herr Rentier Süßmacher! Was mag der hier wollen? Vielleicht nachſehen, ob ſeine Hypothek noch ſicher ſteht! Nun, die Felder kann Niemand wegtragen, aber ſie werden ihm weniger gefallen als ſonſt.
Bald trat der Genannte in das Zimmer. Ein klei⸗ ner, glatter, etwas korpulenter Mann, deſſen hervorſte⸗ hende Naſe und nahe zuſammenliegende kleine Augen ſeine jüdiſche Abſtammung unverhohlen kundgaben.
Mein Gott, Herr Baron, wie ſieht es bei Ihnen


