Teil eines Werkes 
1. Band (1859)
Entstehung
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Menſchen über den Ring fuhren. Die Bevölkerung hielt ſich ſchweigſam, denn nur die Neugierde, nicht die Theil⸗ nahme, hatte ſie zuſammengeführt.

Da fährt er hin, freundlich und leutſelig wie immer, ſagte Roſen, der mit Venner unter einer Gruppe von Bekannten ſtand; er gehörte nicht zu den Schlimmſten.

Möchten ihm die Anderen bald folgen, erwiederte Venner, Alle mit einander, ſchlimm oder gut; für uns ſind auch die Beſten ein Uebel und eine Strafe.

Haben Sie noch nichts Näheres über die Bedingun⸗ gen des Friedens gehört? fragte ein Anderer; ſie müſſen doch feſtgeſtellt ſein, da Napoleon bereits nach Dresden abgereiſt iſt.

Wir werden ſie früh erfahren; wenn ſie gut wären, wüßten wir ſie längſt.

Meine Herren, rief Haller, indem er mit wichtiger Miene in den Kreis trat, ich kann Ihnen die Friedens⸗ bedingungen mittheilen, ſie ſind vor einer Stunde ein getroffen.

Man drängte ſich um den Sprechenden, und die ängſtlichſte Spannung lag auf allen Geſichtern. Bleiben wir preußiſch? Bleibt Schleſien bei Preußen? So reden Sie doch! rief man durcheinander.

Meine Herren, erwiederte Haller, der es liebte, ſei⸗ nem Auftreten eine gewiſſe möglichſt gewichtige Form zu geben, meine Herren, der Ort, wo wir uns befinden, iſt zu einer ſolchen Mittheilung wenig geeignet; treten wir

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