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ſcheuchen. Berenice ſcherzte und verſuchte zu lachen, obſchon ihr war, als ob der Tod ſie berührt habe.
„Es iſt gar Nichts, liebe, gute Mutter, ein kaltes Bad wird Deinem ſtarken Mädchen ja nichts ſchaden,“ ſagte ſie mit Anſtrengung und bebenden Lippen und bat dann, ſie auf ihr Pferd zu heben, um ſchnellmög⸗ lichſt nach Hauſe zu kommen.
Von hier aus begann der beſſere Theil des Weges und kaum hatte Berenice den Sitz in ihrem Sattel gewonnen, als ſie davon jagte und Eva gleichfalls bei dem Fackelträger vorüber ihr nachſprengte. Nur we⸗ nige hundert Schritt aber hatten ſie zurückgelegt, als Ralph ſie einholte und Berenice beſchwur, langſam zu reiten, ehe ihr noch ein zweites Unglück zuſtieße. Dieſe aber gab ihm keine Antwort, preßte ihre durch⸗ näßte eiskalte Kleidung feſter um ihren zitternden Körper und hielt ſich mit einer Hand an dem Knopf des Sattels, während ſie mit der andern an den Zü⸗ geln zuckte, um das Pferd ſchneller gegen den Sturm anzutreiben.
Das Gewölk hatte ſich gebrochen, auch war es
heller geworden, ſo daß man den Weg erkennen konnte, dennoch verdankte es Berenice nur der Güte ihres Pferdes, daß ſie glücklich ihre Wohnung erreichte; denn von Führung des Thieres war bei ihr keine Rede, ſie bedurfte aller ihrer Kräfte, um ſich nur in dem Sattel zu erhalten.


