276
die Pferde wurden beſtiegen, die Fackeln angezündet, und unter tauſend Begrüßungen und Wünſchen für eine glückliche Heimkehr zogen die Gäſte nach allen Richtungen hin von dannen.
Norwoods ritten allein, denn außer ihnen hatte Niemand dieſen Weg einzuſchlagen. Ein Neger begab ſich mit einer hellleuchtenden Fackel vor den Zug und der andere folgte demſelben mit einem gleichen Lichte.
Der Wind bließ den Heimziehenden ſehr heftig und ſchneidend kalt entgegen, ſo daß es namentlich Be⸗ renice, die bis zuletzt getanzt hatte, eiſig kalt überlief, Eva nahm die wollene Decke, die über ihren Sattel lag, hing dieſelbe ihrer jungen Herrin über die Schul⸗ tern und befeſtigte ſie mit einer großen Stecknadel vor deren Bruſt. Demohngeachtet aber fror Berenice und bat wiederholt, ſchärfer zu reiten, was nicht geſchehen konnte, indem ſonſt die Fackeln erloſchen wären, deren Flamme der Wind jeden Augenblick von dem Holz wegzublaſen drohte.
Die Hälfte des Weges war zurückgelegt und der
Führer hielt auf der Uferbank des ungeſtüm brauſen⸗ den Waſſers an. Ralph und Tom hatten ihn erreicht und Erſterer befahl ihm, voraus durch den Bach zu reiten.
Auf dem jenſeitigen Ufer angelangt blieb er halten, um den Nachfolgenden zu leuchten. Tom ritt nun


