Teil eines Werkes 
4. Band (1860)
Entstehung
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riß dann alle, die alten, ſo wie die jungen Herzen mit ſich fort.

Neben dem Ruf von Berenicens Perſönlichkeit hatte ſich aber auch der, daß ſie eine reiche Erbin ſei, ver⸗ breitet, und die Zahl der jungen Männer, die um ihre Gunſt warben, wuchs von Tag zu Tag.

Mit einer Art von Eiferſucht, wie wenn man ihm den Beſitz eines koſtbaren Kleinods ſtreitig mache, bemerkte Ralph die Bemühungen der Freier, und daß Berenice ſie ſämmtlich mit vollkommen gleicher Artig⸗ keit fern von ſich hielt, erregte in ihm ein triumphi⸗ rendes Gefühl.

So zahlreich Ralph's Haus aber auch beſucht wurde, ſo vermißte er doch gerade die angeſehenſten, die geachtetſten Familien der Umgegend unter ſeinen Gäſten, und zwar um ſo empfindlicher, da dieſe Leute Alles aufboten, Berenice und ihre Mutter bei ſich zu ſehen, keine Gelegenheit verſäumten, auswärts mit denſelben zuſammenzutreffen und ſie mit Herzlichkeit und Freundlichkeit zu überhäufen. Mit Ralph aber wollten ſie nicht verkehren.

Trotz ſeines großen Vermögens war er allgemein verachtet und Jedermann begegnete ihm mit einer gewiſſen Scheu.

Sein Raub an den unglücklichen Indianern war allgemein bekannt, den Mord an Lacoſte legte man ihm zur Laſt, ſein dreifacher Verdienſt an Milroy war