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lieblichen Jungfrau, daß er Alles darum hingegeben haben würde, wenn ſie dieſelbe Zärtlichkeit auf ihn verwandt hätte, womit ſie ihre Mutter behandelte. Dann glaubte er wieder in Berenicens Blick eine Scheu gegen ſich, ſogar einen Zweifel in ihm zu er⸗ kennen, der ſein Innerſtes wie Dolchſtiche durchzuckte. Demungeachtet war ſein Stolz ungemeſſen darüber, daß ſeine Tochter die gefeierte Schönheit Floridas, ja der ganzen ſüdlichen Staaten Amerikas war, denn der Ruf von Berenicens geiſtigen und körperlichen Vollkommenheiten war weit und breit durch das Land gedrungen. Er verſäumte ſelten eine Gelegenheit, öffentlich mit ihr zu erſcheinen und hatte, um ſie oft dazu zu veranlaſſen, für einen enormen Preis ein edeles Reitpferd, eine Iſabelle, für ſie gekauft.
Sein Haus war jeden Abend Freunden und Frem⸗ den geöffnet und ſelten verſtrich ein Abend, ohne daß deſſen Salon ſich mit Gäſten gefüllt hätte. Berenice war dann die Sonne, um die man ſich bewegte und deren Strahlen man ſo nahe als möglich zu kommen ſuchte. Ein Jeder wollte in ihre Augen blicken, einige Worte von ihr erhaſchen, ihr etwas Verbindliches ſagen, oder auch nur von ferne ſich an ihrem Anblick weiden. Sie war freundlich und aufmerkſam gegen Jedermann, ohne irgend einen Vorzug oder eine Aus⸗ zeichnung bemerkbar werden zu laſſen. Wenn man ſie darum bat, ſpielte ſie und ſang mit Freuden und


