Teil eines Werkes 
4. Band (1860)
Entstehung
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Vaters ſo beträchtlichem Vermögen, welche, wie er ſich dachte, nicht ſie, ſondern ein Fremder, ihr künf⸗ tiger Gatte, erhalten würde. Arabella, ſeine Frau, hatte ſelbſt keine Abneigung gegen Toms Mutter, noch gegen deſſen Schweſter, und es fügte ſich ſo gegen ihren eigentlichen Willen, daß ſie nicht freundſchaft⸗ licher mit ihnen lebte.

Eva kannte nur ein Gefühl, in dem alle andern verſchwanden: das der Liebe zu ihrer Herrin und jetzt auch zu deren Tochter, denn Beide waren ja nur Eins in ihrem Herzen.

Mit Recht befürchtete Ralph bei dem innig freund⸗ ſchaftlichen Bunde, welcher ſich zwiſchen Elviſen und ihrer Tochter gebildet hatte, daß Letztere über manche früheren Verhältniſſe Aufklärung erhalten würde, und mit derſelben Beſorgniß blickte er auf Eva, da dieſe die Vertraute von Berenicen war und mehr von ihm und der früheren Zeit wußte, als ihm lieb ſein konnte.

Sein Gefühl gegen Berenice war wunderbar ge⸗ miſcht. Mit ſein Inneres zerreißendem Mißtrauen blickte er auf ihr Profil und auf die über ihrer ſchönen Naſe dicht vereinigten ſtarken Brauen; Haß und Zerknirſchung bemeiſterte ſich ſeiner in ſolchen Augenblicken oft ſo ſehr, daß er Berenice hätte tödten mögen. Gleich darauf aber hingen ſeine Augen wieder mit einer ſo leidenſchaftlichen Zuneigung an der ſchönen