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Eines Morgens im Monat März beim Frühſtück, als Soublett Platz genommen hatte, ſchien er beſon⸗ ders aufgelegt, ſeinem Witz auf Rechnung der Wirthin die Zügel ſchießen zu laſſen. Er hatte ſchon mehrere Fragen an ſie gerichtet, die ihr das Blut in die Wan⸗ gen trieben und vergebens hatte Montelard ihn zurecht⸗ weiſend angeſehen, er fuhr fort, ſeine ſchnöden Be⸗ merkungen zu machen und brach wiederholt dabei in ein ſchallendes Gelächter aus. Zuletzt ergriff er ſeine Kaffeetaſſe und leerte ſie auf die Geſundheit aller Strohwittwen, die ſich über die Abweſenheit ihres Ge⸗ mahls mit Anſtand zu tröſten wüßten.
In dieſem Augenblick war Montelard aufgeſprungen und rief, indem er eine Piſtole unter ſeinem Rocke hervorzog und ſie auf Soublett richtete:
„Du haſt den Tod verdient, elender gemeiner Wicht, fort aus dieſem Hauſe, oder ich zerſchmettere Dir den Schädel!“
Soubletts wüthender Blick heftete ſich an Mont⸗ elards zornglühende Augen, ſeine Fäuſte ballten ſich krampfhaft zuſammen, er erkannte aber den Vortheil, den ſein Gegner über ihn hatte, und wußte, daß die leiſeſte Bewegung, eine Waffe zu ziehen, ihm das Leben koſten würde. Er erhob ſich und verließ mit halbausgeſtoßenen Drohungen das Zimmer, während Montelards Tod verkürndender Blick ihm folgte.
Alle Gäſte waren vom Tiſch aufgeſprungen und


