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gaben ihre Entrüſtung über den Kutſcher laut zu er⸗ kennen, während Eva ihrer Herrin zu Hülfe geſprun⸗ gen war und ſie, der Ohnmacht nahe, aus dem Zimmer geleitete.
Montelard begab ſich in ſein Gemach, bald darauf war der Poſtwagen zur Abreiſe bereit, die Paſſagiere ſtiegen ein, und Soublett ſprengte auf der Straße nach D. davon.
Tödtlicher Haß und Wuth gegen Montelard füllten ſeine Bruſt mit Mordgedanken, er ſann und überlegte, auf welche Weiſe er ſich auf's Grimmigſte an ihm rächen könne; Tod allein ſchien ihm zu wenig, er mußte ihn zuerſt unglücklich machen, ihn foltern und dann erſt tödten. Die Fahrt bis D.... gab ihm Muße, Rachepläne zu ſchmieden, hunderte wurden von ihm erſonnen und wieder verworfen, und in ſeiner Ingeduld, immer noch nicht den grauſamſten gefunden zu haben, ſtieß er manchmal einen lauten, gräulichen Fluch aus und hieb mit der Peitſche die Pferde um die Köpfe, daß die Thiere wie raſend mit der Kutſche über Stock und Stein dahinjagten. Endlich glaubte er den Weg gefunden zu haben, auf welchem er Montelard ſowohl als auch Elviſen ſeine Rache am ſchwerſten fühlen laſſen würde. Sehr richtig hatte er die gegenſeitige liebevolle Zuneigung zwiſchen Beiden erkannt, wenn er auch die lautere, edele Grundlage, auf der ſie beruhte, nicht zu würdigen im Stande
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