Teil eines Werkes 
3. Band (1860)
Entstehung
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den Weg an dem Bache hin einſchlug. Die Kühle des Waldes und des, über mächtiges Geſtein hin⸗ ſchäumenden Waſſers hatte ſie wohlthuend umfangen und ſie waren Beide in Gedanken verſunken eine Zeit lang ſtumm nebeneinander hingeſchritten, als Mont⸗ elard das Schweigen brach und zu Elviſen ſagte:

Sie wiſſen, wie drückend meine große Schuld gegen Sie auf mir laſtet und wie ſehnlichſt ich eine Gelegenheit herbeigewünſcht habe, einen Theil der⸗ ſelben abzutragen, denn ganz werde ich es nimmer können. Sie haben mich dem Tode entriſſen, erlauben Sie mir, daß ich Sie kleinen Unannehmlichkeiten des Lebens entziehe. Laſſen Sie mich, wie es dem Freund geziemt, offen zu Ihnen reden.

Es hat Ihnen in letzter Zeit mitunter an baaren Mitteln gefehlt und ich würde die Forderungen, die man gegen Sie hat, hinter Ihrem Rücken gezahlt haben, wenn nicht triftige Gründe mir Dies unterſagt hätten. Ich beſitze ein Recht darauf, mich Ihnen hülfreich zu zeigen und bitte Sie, daß Sie die Mittel, deren Sie benöthigt ſind, aus meinen Händen em⸗ pfangen. Sie ſind Dies ihrem dankbaren Freund ſchuldig.

Eloiſe ging mit geſenktem Haupte ſchweigend neben Montelard hin, und ſtatt der Antwort, füllten ſich ihre ſchönen Augen mit Thränen.

Der Antrag kam ihr ſo plötzlich, ſo unerwartet,