Teil eines Werkes 
3. Band (1860)
Entstehung
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dern Dankes bedarf es bei Dem nicht, der Gutes

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that, nur um des Guten Willen; er iſt ſchon reichlich durch das Bewußtſein ſeiner Handlung belohnt, ant⸗ wortete Eloiſe, indem ſie einen Augenblick von ihrem Kinde zu Montelard hinſah und deſſen ſeelenvollem, doch ernſtem Blick begegnete, den er unbeweglich auf ihr ruhen lisß.

Wo ſich irgendwie die Gelegenheit bietet, ſoll meine Dankbarkeit auch von der That begleitet werden. Leider habe ich aber gar keine Ausſicht hierzu, ſo ſehr erwünſcht ſie mir auch ſein würde. Ich muß Ihr Schuldner bleiben und denken Sie, ich möchte gern die Schuld bei Ihnen ſogar noch vergrößern. Ich habe eine Bitte, weiß aber nicht, ob ich ſie wagen darf? ſagte Montelard, indem ſeine tiefe mel iſche

Baßſtimme einen weichen, bittenden Ton annaht teife ſah ihn einige Augenblicke überraſcht an, und erwiederte dann: 6

Wenn ich Ihnen die Bitte zu gewähren im Stande bin, ſo werde ich es gern thun, davon dürfen Sie überzeugt ſein; nennen Sie mir nur, was Sie wünſchen. 6

Verſprechen Sie mir die Gewährung? fragte Montelard mit erhöhtem Glanz ſeiner großen dunkeln Augen. Wenn ich kann und darf ja, ſagte Eloiſe in einiger Verlegenheit.