Teil eines Werkes 
2. Theil (1864)
Entstehung
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ernennen. So ſehr er durch dieſen günſtigen Unſtand für die traurige Vergangenheit entſchädigt wurde, fuhr der

Sprechende fort, während ihm Wehring, ungewiß, was

dieſe für ihn gänzlich unintereſſanten Mittheilungen beab⸗

ſichtigten, mit geſpannter Aufmerkſamkeit zuhörte ſo

ſehr die jetzige Lage den Herrn Marquis und die Frau Marquiſe auch für die Vergangenheit entſchädigten es war Ein Verluſt, den ſie auf das Tiefſte beklagten und ſie die günſtige Veränderung ihrer Lage doch nur Fnvollkom⸗ men empfinden ließ dies war der Verluſt ihrer Tochter.

Ihrer Tochter? rief Wehring plötzlich, von einer un⸗ beſtimmten Ahnung ergriffen.

Ja, ihrer Tochter, wiederholte der Fremde langſam. Der Herr Marquis und die Frau Marquiſe lebten als Emi⸗ granten in der Schweiz und im füdlichen Deutſchland un⸗ ter dem Namen Villers mit einem alten ihnen treu ergebe⸗ nen Caftellan eines ihrer Schlöſſer, Namens Viorne.

Viorne, Viorne! rief Wehring wieder, wäre es mög⸗ lich Margot..

Ich ſehe, Sie fangen an, mich zu verſtehen, fuhr der Sprechende in ſeinem freundlich lächelnden Tone fort; ge⸗ ſtatten Sie mir, mich weiter zu erklären. Dieſer Viorne hatte ſich aus freien Stücken an den Herrn Marquis ange⸗ ſchloſſen, ſeine Verbannung getheilt, und ſeine Treue und Anhänglichkeit erſchien daher über jeden Zweifel erhaben. Dennoch war ſie es nicht wenigſtens iſt ſeine Hand⸗