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ter an; ſie gleichen alten Männern, die ſich in der Winter⸗ ruhe am behaglichſten fühlen und ſich im Frühlinge wider⸗ willig zu einer gezwungenen Anregung aufrütteln— und dieſe Birken! Die Birke iſt mir noch unleidlicher, wie die Tanne. Sie iſt eine gemeine und dabei ſentimentale Bauerndirne, die immer nur auf ſchlechtem, unfruchtbarem Boden wächſ't und dabei ihre grünen, dünnen Zweige wie ungekämmte Haare herabhangen läßt— deshalb ſucht ſie auch ſtets die langweilige Geſellſchaft der ſchon alt gebo⸗ renen Kiefern— nein, nein, hier iſt kein wirkticher, wahrer echter Frühling, nur eine Parodie, eine Satire desſelben.
Sie fällen ein hartes Urtheil über unſere armen Bäume, erwiederte er lächelnd, aber ſo geht es immer in der Welt. Statt der Anerkennung, die ihnen dafür ge⸗ bührt, daß ſie auf dieſem unfruchtbaren Boden wachſen, den ihre bevorzugteren Brüder verſchmähen, und dieſe ſonſt reizloſe Gegend, ſo gut ſie es vermögen, verſchönern, wird es ihnen vorgeworfen, daß ſie minder ſchön ſind, als die ſtolzen Eichen und die ſchlanken, ariſtokratiſchen Buchen— Undank iſt der Welt Lohn!
Mag ſein, ſagte ſie leichthin, aber Sie werden doch zugeben müſſen, daß es weit, weit ſchöner iſt in einem Walde voll ſtolzer Eichen oder ariſtokratiſcher Buchen, wie
Sie dieſe Bäume nicht mit Unrecht zu nennen belieben?
Wenn ich das auch zugebe, ich verkleinere deshalb


