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ſind vergebens; ſie ziehen es vor, in thieriſcher Stumpfheit und Trägheit fortzuvegetiren. Man könnte an der höhe⸗ ren Beſtimmung des Menſchen verzweifeln, wenn man dieſe Weſen ſieht.
Und doch haſt Du eine ſo große Vorliebe für Deine Pferde und Hunde.
Weil es edle und begabte Thiere ihrer Gattung ſind, jedes tauſend Mal mehr werth, als ſolch' ſtumpfſinniges Weſen, das in der menſchlichen Geſtalt, zum Hohne derſel⸗ ben, umhergeht. Hat Fatime nicht weit mehr Verſtand, nicht weit mehr Ehrgefühl? ſetzte ſie mit blitzenden Augen hinzu; ſie iſt traurig, wenn ich ſie einmal ſtrafe, und fühlt ſich gehoben und glücklich durch die Anerkennung ihrer Verdienſte.
Deine lebhafte Phantaſie ſpiegelt Dir dies Alles vor, ſagte er lächelnd; ein Thier bleibt ein Thier und ſteht im⸗ mer unter dem Menſchen, von dem es gllein ſeine Erzie⸗ hung erhalten hat.
Ein Thier der edleren Gattung iſt mehr werth, als ein Menſch der niedrigſten; es hat auch ſeiner Erziehung Ehre gemacht und iſt deshalb geworden, was es iſt.
Falſch, falſch, Couſine Hedwig! rief Alfred, während ſein Pferd gegen ſeinen Willen einen Satz machte. Sieh, der Trajan iſt jetzt zum Beiſpiel ungezogen. Wer kümmert ſich denn um die Erziehung dieſer armen Menſchen, deren alleinige Beſtimmung der ſtete Kampf mit dem Hunger iſt?


