war, daß ſie die Annäherung ihres Vetters gar nicht be⸗ merkte.
Zu ihren Füßen lagen zwei große, weiße Windhunde. Dieſe richteten jetzt die langen, ſchlanken Köpfe empor und deuteten durch ein leiſes Knurren ihrer Gebieterin an, daß Jemand ihre Einſamkeit ſtöre.
Mit einer unwilligen Miene ſchlug ſie die großen, dunklen Augen auf, aber der finſtere Ausdruck derſelben verſchwand und ein freundliches Lächeln legte ſich um ihren kleinen Mund, als ſie in dem Kommenden ihren Vetter er⸗ kannte. Ah, Afttt, Du biſt es! rief ſie ihm entgegen, welch unerwarteter Beſuch!
Wennn auch unerwartet, doch nicht unwillkommen, hoffe ich, ſagte er, zu ihr herantretend und ihr die Hand
reichend. Du haſt Dir hier einen recht hübſchen Platz
ausgeſucht, aber etwas entlegen.
Biſt Du müde geworden, indem Du herkamſt? fragte ſie lächelnd; es thut mir leid, komm, ſetze Dich und ruhe Dich aus.
Mide bin nicht, aber die Zeit wurde mir lang, bis ich Dich gefunden, erwiederte er, ſich neben ſie ſetzend; man wies mich erſt nach dem Pavillon, und da ich Dich dort nicht fand, vermuthete ich, daß Du hier ſeieſt, da ich Deine Lieblingsplätze kenne.
Nun es freut mich, daß Du Dich in deiner Vermu⸗
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