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Befehl, jeden Fliehenden niederzuhauen. Umſonſt ſtell⸗ ten ſeine Generale ihm vor, daß es eines ſolchen Blut⸗ bads nicht bedürfe, da in kurzer Zeit der Mangel an Lebensmitteln die Beſatzung zwingen werde, ſich zu er⸗ geben, er hörte ſie nicht und ſchwur, daß keiner der Ver⸗ theidiger die Sonne ſolle untergehen ſehen.
Wieder trieb er die Regimenter zum Sturme gegen die Alamo vor, doch diesmal ſchwiegen die Kanonen der Belagerten, denn ihre Munition war verbraucht. Von zwei Seiten drangen die Stürmenden in die Breſchen ein und Mann gegen Mann raſte der Kampf jetzt in den engen Räumen der Burg. Ganze Schichten von Leichen deckten den Boden und auf ihnen hin und her wogte das Morden und Schlachten.
Das Häuflein der Texaner ſchmolz raſch zuſammen, denn immer neue Truppen ſtürmten durch die Breſchen heran, da ſtellten ſich die Letzten der Heldenſchaar in dem Hofe um Albert Randolph auf, um ihn mit ihren Kör⸗ pern gegen die Wuth der Angreifer zu ſchützen.
Dicht vor ſeine Bruſt trat Mac Coor, als wolle er mit der ſeinigen die feindlichen Streiche für ihn auf⸗ fangen, doch kaum ſtand er da, als Albert, von einem Bichſenſchuß am Kopf getroffen, zu Boden ſank.
Mac⸗Coor warf ſich bei ihm nieder, wiſchte das Blut von Albert's Stirn und hielt ſeine Hand auf die


