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Abzug von dem Feinde zu erlangen, daran war jetzt nicht mehr zu denken, ein Sieg über ihn lag außer den Gren⸗ zen der Möglichkeit, und ſo blieb nur ein ehrenvoller Tod unter der Fahne der jungen Republik übrig.
Wohl ließ Albert ſeinen Blick nach Weſten und nach Süden ſchweifen, woher konnte aber wohl Hülfe gegen eine ſolche Uebermacht kommen! Er ſah die Sonne verſinken, eine Thräne trat in ſeine Augen, er ſagte Blancha Lebewohl!
Die Dämmerung zog über die Erde; im mexicani⸗ niſchen Lager wurde es ſtill und die Feuer und Lichter in demſelben fingen an zu funkeln. Da trat Albert in 6 den geräumigen Hof, wo auf den Mauertrümmern die noch lebenden Männer der Beſatzung umherſaßen und lagen, deren bleiches und entkräftetes Ausſehen mit der Todtenſtille in Einklang ſtand, die unter ihnen herrſchte. Als Albert aber zwiſchen ſie ſchritt, erhoben ſie ſich ſämmtlich und richteten ihre Blicke ernſt, doch mit Hin⸗ gebung ihm entgegen.
„Habt Ihr beſchloſſen, Brüder, was wir thun ſol⸗ len?“ fragte er in einem Tone, als wiſſe er ihre Ant⸗ wort ſchon.„Morgen wird Santa⸗Anna zum Sturme ſchreiten, wenn wir nicht die weiße Fahne aufziehen.“
Alle ſchwiegen und erſt nach einer langen Pauſe hob Albert abermals an:
Armond, Saat und Ernte. V.
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