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derherſtellung deſſelben ſelbſt dann nicht ausgereicht haben würden, wenn die Vertheidiger noch bei vollen Kräften geweſen wären.
Zu Tode ermüdet durch die unausgeſetzte Arbeit unter Todesgefahr, durch Entbehrung von Schlaf und hinreichender Nahrung waren die Männer in der Alamo kaum noch im Stande, ſich aufrecht und wach zu erhal⸗ ten, ſobald der Donner der Kanonen und das Praſſeln und Schmettern der Kugeln in dem alten Gemäuer den Schlaf nicht mehr von ihnen verſcheuchten.
An dieſem Abend verſank die Sonne blutroth auf der weiten flachen Ferne, als das Rollen und Stürzen des Gemäuers die Belagerten abermals erſchreckte und ein Sturm von Jubelrufen aus dem mexicaniſchen Heere zu ihren Ohren herüberſchallte. Bald darauf aber ſchwie⸗ gen die Geſchütze.
Albert ſtand in der Kuppel, die ſich über einen Theil der Alamo wölbte, und ſchaute nach der ſinkenden Sonne hinüber, als nähme er zum letzten Male Abſchied von ihr. Er dachte an Blancha; morgen mußten die entſcheidenden Würfel fallen. An eine längere Verthei⸗ digung der Veſte war nicht zu denken, ihre Mauern waren zerſtört, die Kräfte der Beſatzung aufgerieben und die Munition für viele der Geſchütze bis auf den letzten Schuß verbraucht. Einen ehrenhaften freien


