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„Noch iſt es Zeit, die Waffen freiwillig zu ſtrecken und unſer Leben möglicherweiſe zu retten. Sagt mir offen, was iſt Euer Entſchluß?“
Dabei ließ Albert ſeinen Blick durch die Verſamm⸗ lung ſchweifen, als wolle er den Mann herausfinden, dem ſeine Andeutung willkommen geweſen ſei. Kein Wort wurde laut, doch in aller Augen ſtand ihre Ant⸗ wort geſchrieben.
„Ihr ſchweigt, Ihr hofft noch auf Hülfe von außen“, fuhr Albert mit feſterem Tone fort.„General Houſton iſt geſchlagen, Fannin iſt in Goliad eingeſchloſſen, wo⸗ her ſoll Hülfe kommen? Entweder die weiße Fahne aufziehen oder als Männer ſterben; was wollt Ihr thun? Ihr müßt Euch bald entſcheiden.“
Da trat ein alter Mann mit weißem Haar aus der Menge vor und ſagte:
„Ihr wißt es wohl, Randolph, daß nicht einer un⸗ ter uns iſt, der Eure Frage anders beantworten würde als Ihr ſelbſt. Euch folgen wir alle, auch morgen zu unſerm letzten Siege!“
„Iſt es wirklich ſo, meine Brüder? Wollt Ihr mir folgen auch in den Tod?“ rief Albert begeiſtert aus und ließ ſeinen aufflammenden Blick über die welken Ge⸗ ſtalten ſeiner Gefährten wandern.
„In den Tod!“ riefen alle wie aus einem Munde


