Teil eines Werkes 
4. Band (1866)
Entstehung
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Mitte des Zimmers ſtehen, ſah auf ſeine Uhr, lauſchte eine Zeit lang ſcharf und ſtieg dann, nachdem er die Lampe unter den Stuhl geſetzt und die Bettdecke dar⸗ über gehangen hatte, auf die Bank, von wo er hinter den Eiſenſtäben zum Fenſter hinaus in den Hof blickte. 3 Alles war ruhig und ſtumm, und nur von dem Fluſſe her wurde die Stille manchmal durch den krächzenden Schrei eines Reihers oder eines Waſſerraben unterbro⸗ chen. Mac-Coor ſtieg nun auf die Fenſterbrüſtung, um 3 den Hof näher nach dem Hauſe hin überſchauen zu kön. nen. Hier ſtand er lange Zeit, unbeweglich hinabblickend; da ſchritt der Wachtpoſten mit der Büchſe auf der Schul⸗ 1 ter langſam unter dem Fenſter hin und verſchwand dann an der Seite des Gebäudes. Schnell glitt Mae⸗Coor hinab nach dem Tiſche, ergriff die eiſerne Säge und kehrte an das Fenſter auf die Bank zurück, wo er das ſcharfe Werkzeug in der Mitte der einen Eiſenſtange anſetzte und es dann mit Blitzesſchnelle hin und her bewegte. Die Zähne der Säge waren ſo fein, daß ihr Einſchneiden in die Eiſenſtange kaum zu hören war, dennoch hielt Mac⸗Coor von Zeit zu Zeit in ſeiner Ar⸗ beit inne, um auf den Tritt des Wachtpoſtens zu lau⸗ ſchen. Sobald derſelbe an dieſer hintern Seite des Ge⸗ fängniſſes erſchien, ſetzte ſich Mac⸗Coor auf die Fenſter⸗ bank, ſah lächelnd zu ihm hinab, bis er wieder um die