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Ecke geſchritten war, und begann dann eilig abermals ſeine Arbeit. Noch vor Ablauf einer halben Stunde hatte er die Eiſenſtange durchſchnitten und begab ſich zu der Lampe, bei deren Licht er ein neues Stahlblatt in die Säge ein⸗ ſchraubte. Mit gleicher Anſtrengung und Vorſicht begann er nun den zweiten Schnitt am Fuße der Eiſenſtange, vollbrachte ihn in noch kürzerer Zeit als den erſten und legte das herausgeſchnittene Stück geräuſchlos auf den Fußboden nieder. Die Oeffnung zwiſchen den Stangen war jetzt vollkommen groß genug für Mac⸗Coor, um durch dieſelbe ſeine Flucht zu bewerkſtelligen, ehe er ſie jedoch antreten durfte, mußten ihm ſeine Freunde ihre Nähe anzeigen, denn ohne ihren Beiſtand konnte er die hohe Mauer, die den Hof umgab, nicht überſteigen. Mitternacht war die für ihr Erſcheinen verabredete Zeit, und zum Zeichen ihrer Gegenwart ſollte der wieder⸗ holte Ruf einer Eule dienen. Es hatte noch nicht zwölf geſchlagen, als Mac⸗Coor das lange Seil aus dem Bette hervorholte, deſſen Ende löſte und es an einem der Eiſen⸗ ſtäbe im Fenſter befeſtigte, worauf er ſich auf die Brü⸗ ſtung ſetzte und nach der Mauer hinüberſchaute. Die Nacht war ſternhell und geſtattete dem Auge, ziemlich weithin Gegenſtände zu erkennen, Mac⸗Coor konnte aber noch nichts von ſeinen Freunden auf der Mauer bemerken. Eben war der Wachtpoſten wieder unter dem


