Teil eines Werkes 
4. Band (1866)
Entstehung
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Das arme Mädchen! Mit all ihrem vielen Gelde kann ſie doch ſein Leben nicht retten. Hinge es von mir allein ab, ich machte ihn frei; dann aber müßte es Gold regnen!

Als er die Thür öffnete, fand ſein Blick den ver⸗ meinten Randolph wieder in Verzweiflung auf ſein Lager hingeſtreckt, den Kopf in dem Kiſſen vergraben und mit dem weißen Tuche auf dem Geſichte. Der Wärter trat leiſe auf, als wolle er ihn in ſeinem Schmerze nicht noch mehr durch ſeinen Tritt an ſeine Lage erinnern. Er beſorgte ſchnell und geräuſchlos, was ihm oblag, blickte dann noch einmal nach dem Unglück⸗ lichen zurück, dachte daran, daß die freigebige Dame nur noch wenige Beſuche hier machen könne, und verließ die Zelle. Kaum war der Schlüſſel aus dem ſtarken Thür⸗ ſchloß gezogen, als Mac⸗Coor ſchon an dem Fenſter ſtand, daſſelbe leiſe öffnete und die vier ſtarken Eiſen⸗ ſtäbe vor demſelben befühlte. Dann trug er ebenſo ge⸗ räuſchlos die Bank unter das Fenſter, ſtellte ſich auf dieſelbe und ſtieg auf die Brüſtung, um mit dem Kopf bis oben in die Heffnung zu gelangen und dadurch ſich einen Blick in den Hof zu verſchaffen. Er ſchien mit den Ergebniſſen ſeiner Unterſuchungen vollſtändig zufrie⸗ den zu ſein, ging nach dem Bett zurück und nahm eine der kleinen eiſernen Sägen, die er darin ver⸗