Teil eines Werkes 
4. Band (1866)
Entstehung
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Er warf nun ſchnell Rock, Weſte und Halsbinde ab und zog das lange Kleid der Negerin an, wobei ihm dieſe ſowie auch Blancha und Madame Newberrh be⸗ hülflich waren. Darauf nahm er einen auf dem Stuhle liegenden ſehr langen aufgerollten Strick und befſtigte denſelben unter dem Kleide um ſeine Hüfte.Das große Tuch wird meine unförmliche Geſtalt ſchon verbergen, ſagte er lachend, nahm ein Büchschen aus ſeinem abge⸗ worfenen Rock hervor, trat damit vor den Spiegel und rieb ſich mit der ſchwarzen Farbe, welche daſſelbe ent⸗ hielt, das Geſicht, ſodaß es nach wenigen Augenblicken ebenſo ſchwarz war wie das der Sklavin ſelbſt. Dann rollte er ſein Beinkleid bis über die Kniee auf, ſodaß die weißen Strümpfe in den Frauenſchuhen, welche er trug, ſichtbar wurden. Sein lockiges ſchwarzes Haar ſtrich er nun zurück, ſetzte Suſanna's grauen Leinenhut auf, der vor ſeinem Geſichte weit vorſtand und deſſen Seiten in Falten bis auf ſeine Schultern herabhingen, ſodaß von ſeinem Antlitz wenig oder gar nichts zu ſehen war, und ließ ſich ſchließlich noch das große Wollentuch der Negerin umhängen. Indem er dann die ſchwarzen ledernen Hand⸗ ſchuhe anzog, drehte er ſich wohlgefällig vor dem Spie⸗ gel und ließ ſich durch die beiden Damen von allen Seiten beleuchten.Suſanna, wie ſie leibt und lebt, ſagte er lachend und machte dann einige Gänge auf und