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weiter zu ſtören, das Zimmer, welches er wie gewöhnlich hinter ſich verſchloß.
Der erſehnte folgende Tag erſchien und mit raſt⸗ loſer Ungeduld verbrachte ihn Blancha in hundertfachem geiſtigem Durchleben der Ereigniſſe, welche an dieſem Abend ſtattfinden ſollten, immer aber blieb das Reſul⸗ tat ihres Gedankenflugs, daß Albert gerettet war. Ihre Unruhe, ihre Aufregung ſteigerte ſich von Stunde zu Stunde, und als endlich die Sonne ſich neigte, da hatte ſie nirgends mehr Raſt, ſie ſchritt in ihrem Zimmer auf und nieder, als könne ſie dem Augenblick des Handelns entgegeneilen. Kaum aber verblich das Tageslicht und die Dämmerung legte ſich über die Stadt, ſo eilte ſie hochſchlagenden Herzens, von Suſanna gefolgt, zu ihrer treuen Freundin Newberry. Mac Coor hatte ſich dort laut Abrede bereits eingefunden, und zwar war er durch die Hinterthür in das Haus gelangt.
„Es wird Alles gut gehen, Fräulein“ ſagte er, ſie mit einer Verbeugung begrüßend.„Verlaſſen Sie ſich unbedingt auf mich und handeln Sie ruhig und ent⸗ ſchloſſen, dann iſt kein Fehlſchlagen möglich. Nun an das Werk!“
Hierbei wandte er ſich zu Suſanna und dieſe reichte ihm ein zuſammengerolltes Kleid, daſſelbe, welches ſie
an den beiden vorhergehenden Abenden getragen hatte.


