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Gatten und wandte ſich nun der Pforte zu, durch welche ſie, von Suſanne gefolgt, mit dem Inſpector eintrat.
Es war düſter geworden; öde und ſtill lag der weite Hof um das Gebäude, an deſſen Fenſtern Blancha's Blick ſuchend hin und her ſchweifte und vor denen ſie 3 ſchaudernd die ſtarken Eiſenſtäbe erkannte. Da ſchritt der wachthabende Poſten mit der Büchſe im Arm auf ſeinem Rundgang um das Gefängniß hinter deſſen Seite 3 hervor und Blancha verhüllte ſchnell ihr Geſicht mit dem Schleier.
Vebenden Schritts ging ſie neben dem Inſpector her. Bald hörte ſie das Pochen ihres eigenen Herzens, bald ſetzte daſſelbe ſeine Schläge aus, der Athem ſtockte in ihrer Bruſt und es war ihr, als müſſe ſie zuſammen⸗ ſinken; im nächſten Augenblick aber durchſtrömte ſie wie⸗ der neue Kraft bei dem Gedanken an das nahe Wieder⸗ ſehen des Geliebten und ſie hätte die Schritte des Man⸗ nes an ihrer Seite beflügeln mögen.
Der Eingang war erreicht, die ſtarke Thür öffnete ſich und Huskin ließ mit einer Verbeugung Blancha vor ſich eintreten, dann wandte er ſich ihr folgend zu dem Thürwächter und ſagte, auf die hinter ihm gehende Su⸗ * ſanna zeigend:
„Unterſuchung iſt bei dieſer nicht nöthig, ſie iſt Fräu⸗ lein Dandon's Dienerin.“ Armand, Saat und Ernte. II. 13
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