Teil eines Werkes 
3. Band (1866)
Entstehung
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Gern, hochgeehrtes Fräulein, erfülle ich Ihren Wunſch, obgleich meine Dienſtpflicht es mir eigentlich nach Sonnenuntergang unterſagt. Ich halte es als Chriſt für meine Fflicht, dies Werk der Liebe zu unter⸗ ſtützen. 6

Hiermit reichte er Blancha die Hand und war ihr behülflich, den Wagen zu verlaſſen, während Madame Newberrh ihr folgte und ſich im die Augen trocknete.

Der Allmächtige wird Sie mit ſeiner Barmherzig⸗ keit, ſeinem Segen dafür belohnen, ſagte Blancha, ihre Thränen bekämpfend, zu dem Manne und legte ihre ge⸗ falteten Hände aufs Herz. Dann fuhr ſie in bittendem Tone fort:

Meine Dienerin Suſanna darf mich wohl beglei- ten und mit mir bei Herrn Randolph eintreten?

Natürlich darf ſie das, Fräulein. Wollte Gott, ich könnte Ihnen mehr gewähren als dieſes! ſagte Huskin

tief bewegt und begegnete dem dankſtrahlenden Blick des unglücklichen Mädchens. Soll der Wagen Sie hier erwarten, Fräulein? fragte Newberrh. 13 Ach nein, Suſanna iſt ja bei mir, ich gehe lieber* zu Fuße nach Hauſe, entgegnete Blancha, drückte dann ihrer Freundin zum Abſchied die Hand, grüßte deren