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ich Ihre Güte in Anſpruch nehme; es iſt für eine Dame, der Sie ſicher gern eine Gefälligkeit erzeigen werden“, entgegnete Newberry, den Mann begrüßend, und drückte ihm mit Herzlichkeit die Hand.
„Für eine Dame?“ wiederholte dieſer, indem er ſeinen Blick auf den verſchloſſenen Wagen richtete.„Womit kann ich denn derſelben dienen?“
„Der Name wird es Ihnen ſchon ſagen“, fuhr New⸗ berry fort.„Es iſt Fräulein Blancha Dandon, die ſich mit einer Bitte an Sie wendet.“
„Fräulein Dandon?“ verſetzte Huskin überraſcht. „Wohl weiß ich es, weshalb ſie hierher kommt. Wer wollte ihr nicht gern gefällig ſein!“
Hier ſchwieg der Inſpector einen Augenblick und ſagte dann:
„Es iſt zwar gegen Vorſchrift, nach Sonnenunter⸗ gang noch Beſuch zu dem Verurtheilten einzulaſſen, mit Fräulein Dandon aber wird man ſich wohl eine Ausnahme erlauben dürfen. Offen geſagt, bei hellem Tage, wo viele Menſchen hier ein und aus gehen, würde es nicht einmal ganz paſſend für die junge Dame ſein, einzutreten.“
Bei dieſen Worten ſchritt der artige Mann an den Wagenſchlag, öffnete denſelben und ſagte, ſich ehrerbietig verneigend:


