Teil eines Werkes 
3. Band (1866)
Entstehung
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einem Entſchluß kommend, und nach einigen Augenblicken fuhr er entſchloſſen fort:

So ſteht unſere Hoffnung nun auf zwei Stützen. Gebe der Himmel, daß das gute Werk durch Ver⸗ mittlung gekrönt werde!

Dann rieth er Blancha noch, Niemand weiter in

das Geheimniß zu ziehen, und verſicherte ihr, daß er für

den Nothfall mehr wie hinreichend Freunde ſtellen werde, um die Befreiung Randolph's durchzuſetzen.

Mit neuer Hoffnung belebt, verließ Blancha unter Thränen des Dankes den treuen väterlichen Freund ihres Albert und kehrte nach Hauſe zurück, um dort in Sehnſucht und Bangen die Stunden bis zum Wie⸗ derſehen des Geliebten ihrer Seele zu verbringen. Endlich, endlich neigte ſich der Tag und die Sonne ſtand nahe über dem endloſen Urwalde an der Weſtſeite des Miſſiſſippi, als Blancha in Schwarz gekleidet und von Su⸗ ſanna gefolgt über den Platz nach Newberry's Wohnung eilte. Herr Newberrh harrte ihrer bereits mit dem Gelde, welches er für ſie eingewechſelt hatte, und überreichte es ihr mit dem nochmaligen Wunſche, daß es ſegensreiche Zinſen tragen möchte. Blancha empfing es dankend, ver⸗ barg es in ihrem Kleide und bat dann Herrn Newberry, einen verſchloſſenen Wagen für ſie kommen zu laſſen, der ſie nach dem Gefängniß bringen ſolle. Während der