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Namen genannt; wie kann ich mich daß ich Sie habe warten laſſen?“
„Keine Entſchuldigung, Sie edler braver Mann; helfen Sie mir lieber Worte finden, um Ihnen meinen Dank, meinen heißeſten Dank für Ihre Hochherzigkeit, Ihren Edelſinn auszuſprechen, mit denen Sie ſich mei⸗ nes unglücklichen Geliebten angenommen haben!“ rief Blancha ihn unterbrechend, ergriff ſeine Hand und preßte, noch ehe er es verhindern konnte, ihre Lippen auf die⸗ ſelbe, während ihre Thränen ſie benetzten.
„Ruhig, ruhig, Sie edles Mädchen, noch iſt nicht Alles verloren“, ſagte Portman tief ergriffen, indem er ihr ſeine Hand entzog, ſeinen Arm züärtlich um ihre Schultern legte und ſie nach dem Armſeſſel führte.
„Herrn Randolph's Freunde mehren ſich von Stunde zu Stunde“, fuhr der alte Herr fort, indem er ſich auf einem Stuhl neben Blancha niederließ.„Die Ueberzeugung von ſeiner Unſchuld geht wie ein Lauffeuer von Haus zu Haus und ſeine Feinde werden es kaum wagen, uns entgegen zu treten, wenn wir mit Gewalt ſeine Freiheit fordern.“
„Um Gotteswillen nicht!“ rief Blancha erbleichend und erfaßte mit beiden Händen die Rechte Portman's. „Man wird ihn bei dem erſten derartigen Verſuch in ſeinem
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