Teil eines Werkes 
3. Band (1866)
Entstehung
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Nach kurzer Beſprechung mit Madame Newberry, wobei letztere die Hoffnung Blancha's mit allen ihr zu Gebote ſtehenden tröſtlichen Worten zu beleben ſuchte, verließ dieſe das Haus und begab ſich nach Portman's Wohnung.

Die ſchwarze Dienerin, welche ihr die Thür öffnete, geleitete ſie in das Empfangszimmer und entfernte ſich dann, um ſie bei ihrem Herrn zu melden.

Blancha war heftig ergriffen; der Augenblick vor den Schranken in dem Gerichtsgebäude, wo ſie Port⸗ man zuletzt geſehen hatte, ſtand mit ſeiner ganzen ſtür⸗ miſchen Aufregung wieder lebendig vor ihrer Seele, ſie bebte und wankte und ließ ſich in einen Armſeſſel nie⸗ derſinken. Es war ihr ſo beklommen, ſo eng um das Herz, mit angehaltenem Athem lauſchte ſie durch die ſie umgebende Stille nach dem Tritte des alten Herrn, und doch mußte ſie ihn ſehen, mußte ihm ihr Herz aus⸗ ſchütten und mit ihm über die Rettung des Geliebten reden. Er kam immer noch nicht. Sollte er ſie nicht ſe⸗ hen wollen? dachte Blancha und erhob ſich wieder aus dem Stuhl. Sie mußte ihn ſprechen! Da hörte ſie langſame Schritte durch den Corridor herankommen und gleich darauf trat Portman in den Salon.

Mein Gott! Sie, verehrtes Fräulein! ſagte er faſt erſchrocken.Die Negerin hat mir einen verkehrten

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