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„Ei, Du biſt ja ein reizendes Mädchen; wie heißeſt Du denn?“
Luch ſah ſich verwundert nach Harry um und ſchlug, dem Blick des hübſchen, vornehmen Herrn begegnend, erröthend die Augen nieder.
„ rauchſt Dich nicht zu ſchämen, Du ſüßes Mädchen; Du biſt der Bewunderung eines jeden fühlen⸗ den Gentlemans werth. Sage mir doch Deinen Namen“, fuhr Harrh mit aller Weichheit ſeiner Stimme fort und legte ſeine Hand liebkoſend unter ihr Kinn.
„Ich heiße Luch, Herr“, antwortete dieſe mit we⸗ niger Bangigkeit und hob ihre großen glänzenden Au⸗ gen zu Harrh auf.
„Und bei wem biſt Du?“
„Ich gehöre Madame Newberry“, antwortete Luch freundlich.
„Iſt es nicht ſündhaft, daß ein ſolcher Engel Jemand als ein Stück Eigenthum angehört!“ ſagte Harry mit tief gefühlvollem Tone.„Wäreſt Du bei mir in Texas, ſo würdeſt Du meine Herrin und ich Dein Sklave ſein; dort iſt Jedermann frei, welche Farbe ſeine Haut auch trägt, und nur der eigene Wille, das Herz macht erge⸗ ben und unterwürfig. Ich könnte Dich zum Verzwei⸗ feln lieben, Du reizender Engel!“
F zog Harry ſeine Börſe aus der Taſche, nahm


