Teil eines Werkes 
3. Band (1866)
Entstehung
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vor ſich hin und faltete langſam den Brief wieder zu⸗ ſammen.

Nun begab er ſich in den Speiſeſaal, wo er ſich allein zum Frühſtück an der langen Tafel niederließ, n die übrigen Gäſte hatten daſſelbe lange vor nommen. Als er den Saal wieder verließ, trat die hohe Treppe vor dem Hauſe und wußte für den Augenblick nicht, was er beginnen ſollte. Die Luft war aber ſo erfriſchend und einladend und that ihm nach der verſchwelgten Nacht ſo wohl, daß er in die Straße trat und ohne beſtimmtes Ziel in derſelben hinwandelte. So erreichte er den Markt, der bereits von Käufern und Verkäufern verlaſſen war, und trat in das Hallengebäude, in welchem man hier und dort noch ſolche Lebensmittel feilbot, welche zu jeder Tageszeit verlangt wurden. An einem der Pfeiler ſaß eine alte Negerin, die Maismehl, geſchälten ganzen Mais, getrocknete Bohnen und Erbſen, Sellerie, ſüße Kartoffeln und Gemüſe verſchiedener Art zu verkaufen hatte, und vor ihr ſtand Luch, die Dienerin der Madame Newberry, mit einem Körbchen am Arm und unterſuchte die weißen Bohnen, welche in einem Sack auf dem Tiſche ſtanden.

Ihre Geſtalt war Harry ſchon von weitem aufge⸗ fallen, und als er näher trat, wurde er von ihrer Schönheit ſo überraſcht, daß er neben ihr ſtehen blieb