bratenem Schinken, mit Eiern und gekochtem Mais, während Madame Newberry Kaffee und Thee einſchenkte und Lucy das glühheiße Brod und dampfende ſüße Kar⸗ toffeln herumreichte.
„Nun rathe aber, Albert, welche Freude unſer mor⸗ gen harrt“, ſagte Blancha, mit glänzendem Blick zu ihm gewandt, und legte ihre kleine Linke auf ſeinen Arm.
„Welche Freude? Für uns gibt es nur eine Freude, die unſeres Zuſammeinſeins. Wird dieſe mir zu Theil werden?“
„Ja wohl. Aber wo?“ fragte Blancha lächelnd.
„Am liebſten hier bei unſerer beſten Freundin und ſo ungeſtört wie heute Abend“, entgegnete Albert, Blan⸗ cha's Hand küſſend.
„Nein, ich will es Dir nur ſagen— in unſerm Hauſe. Vater wird Dich morgen zum Eſſen bitten laſſen.“
„Du guter, lieber Engel, das habe ich doch nur Dir zu danken!“
„Nein, nein, ich habe nichts dazu gethan. Vater zeigte mir nur an, daß er morgen einen Herrn aus Texas, deſſen Namen ich vergeſſen habe, zum Mittags⸗ eſſen laden würde und bemerkte dabei aus freien Stücken, daß er es auch Dir ſagen laſſen wollte. Du biſt der einzige Menſch ohne großes Vermögen, dem er dieſe Artigkeit erzeigen würde“, antwortete Blancha, ergriff


