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wie Sie fern halten laſſen“, verſetzte die Frau mit in⸗ nigem, liebevollem Ausdruck.
„Einem Engel, liebe Newberry?“ entgegnete Blancha herzlich auflachend.„Dazu fehlen mir alle Erforderniſſe. Aber Albert iſt gut und brav, das iſt wahr.“
„Wenn nur Ihr Vater—“ hob die Frau an.
„Mein Vater hat mich ſehr lieb, beſte Newberry, und wird ſchließlich meinem Glück nicht in den Weg treten“ fiel Blancha ihr in das Wort,„nur muß man ihm Zeit geben, daß die gute Meinung, welche er von Albert hat, nach und nach ſtärker wird als ſeine Vor⸗ urtheile; Sie wiſſen es ja, daß nur reiche Leute ſein Mit⸗ gefühl beſitzen. Er iſt aber Albert gut, achtet und ſchätzt ihn hoch, und wenn derſelbe ſein eigenes Geſchäft hier gegründet hat und eine Frau ſelbſt ernähren kann, dann werde ich meinem Vater unſere Liebe geſtehen und ihn um ſeine Einwilligung zu unſerer Vereinigung bitten.“
„Und wenn er nun ſeine Zuſtimmung nicht geben ſollte?“ warf Madama Newberry ein.
„Dann werde ich doch Albert's Frau“, entgegnete Blancha entſchloſſen fügte aber ſchnell hinzu:„Er wird es aber thun. Ich will Ihnen etwas anvertrauen, liebe Newberch, es muß aber unter uns bleiben: Albert hat mir geſagt, Portman wolle ſich bald zur Ruhe ſetzen und ihm ſein Geſchäft abtreten.“
Armand, Saat und Ernte. IHI. 2


