Teil eines Werkes 
3. Band (1866)
Entstehung
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die Luft in dem Zimmer reinigen und gegen herrſchende Fieber ſchützen ſollen, nebenbei aber liebt man abends dabei zu ſitzen und ſich durch ihr Flackern und Kniſtern unterhaltenizu laſſen, während die Wärme, die ſie ausſtrö⸗ men, zu unbedeutend iſt, als daß ſie läſtig werden könnte.

Wollen wir uns an das Kamin ſetzen, liebe Blancha? Ich meine, es wäre traulicher bei dem Feuer, ſagte Madame Newberry zu dieſer und winkte dann Luch herbei, damit ſie ihr helfe, den Tiſch mit der Lampe näher nach dem Kamine zu ſchieben.

So, jetzt haben wir das Licht von beiden Seiten und es iſt hell genug, um die feinſte Perlenarbeit zu machen fuhr die freundliche Frau fort, nachdem ſie Luch aus dem Zimmer geſandt hatte.Nun ſetzen Sie ſich an Ihr altes Plätzchen, beſte Blancha, und laſſen Sie uns plaudern. Schade nur, daß unſer lieber Albert noch nicht kommen kann, wir wären heute Abend ſo ganz unge⸗ ſtört beiſammen, da mein Mann gleichfalls wie Ihr Vater auswärts eſſen wird.

Albert hat mir ja geſchrieben, daß er ſehr viel zu thun habe, fieb⸗Blancha ein und ſetzte lächelnd noch hinzu:Er kommt aber doch ein wenig früher, als ſeine Arbeit es eigentlich erlaubt.

Nur ein ſo ſtreng gewiſſenhafter Mann wie Albert kann ſich durch ſeine Pflicht von einem ſo lieben Engel

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