Teil eines Werkes 
2. Band (1860)
Entstehung
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geſchnürt ſind, ſagte Eleanor, indem ſie den über⸗ raſchten Blicken der Freunde mit einem ſeligen Lächeln begegnete, und ſtrich ihre goldigen Locken zurück, als wolle ſie mit ihnen den Purpurhauch von ihren Wangen wiſchen, den ſie dort brennen fühlte.

Ihr Vater, der auch zu ihr hingetreten war, legte liebkoſend ſeine Hand auf ihren ſchlanken Nacken, drückte ſeine Lippen auf ihre hohe freie Stirn und ſagte zärtlich:

Du bleibſt doch immer mein undezügeltes, mein unabhängiges, ſüßes, liebes Kind; der Himmel gebe, daß die Menſchen Dein ſchönes offenes Herz niemals einengen mögen. Nochmals küßte er Eleanor und ſagte lächelnd:

Du wirſt den Indianern ſehr gut gefallen, auch ſie lieben nicht, ihren Gefühlen Zwang anzuthun.

Der alte würdige Hausfreund, der Commodore Perrywill, der Eleanor oft als Kind auf ſeinen Armen gehalten hatte, reichte ihr mit den Worten die Hand:

Es iſt auch mein Grundſatz, Jedermann, Freund und Feind, immer offen die Flagge ſehen zu laſſen, unter der man ſegelt; es zeigt, daß man einer guten Sache dient. Du kannſt Dir auf die Deinige etwas zu Gute thun, und hiermit ergriff er mit ſeiner Linken die Hand Franks, führte Eleanor nach dem Sopha und ließ ſich neben ihr in einem Seſſel nieder,