S
dieſen Worten ihren Blick— und ſehend, wie des Grafen blitzendes Augenpaar— wie ein ſpottiſches Lächeln durchdringend auf ihr ruht— ſturzt ſie ſich zu der Herzogin Fuͤßen, und ruft laut und verzweifelnd: Er iſt wahnſinnig! O retten mich Ew. Durchlaucht! Ich kenne ihn nicht, ich lieb' ihn nicht! Ich hab' ihn nie geliebt!—
Da faͤhrt ein graßlicher Schmerz durch Duvals Seele— erſtarrt und bleich ſteht er da— er muͤht ſich reden zu können— er kann es nicht— der furchtbare Schmerz, der ſeine Sinne wirrt, raubt ihm die Kraft, ſich ausſprechen zu koͤnnen— er heftet die ſtieren Augen feſt auf Lugien— ſeine Bruſt arbeitet heftig— ſeine Haͤnde ballen ſich feſt zuſammen.
Mit Todesangſt giebt ihm die den Befehl, ſich zu entfernen.
Der Kammerdiener muß ihn wegfuͤhren, denn Duval iſt beſinnungslos.—
Man bringt ihn auf ſein Zimmer. Da ſitzt er ſtumm und bleich— er ißt nicht— er trinkt nicht— bewegungslos, ſtumm und
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