Teil eines Werkes 
2. Band (1828)
Entstehung
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den ſolle, daß er noch heut' mon 3o ver⸗ laſſen konne⸗

Duval ſieht ſtarr auf die Szuchente ſeine Mienen verrathen deutlich, er verſtehe kein Wort von dem Geſagten.

Endlich, aufgemuntert durch des Grafen Ausruf: Mademoiſelle Lucie muͤßte hier gegen⸗ wärtig ſeyn ſie allein muͤßte entſcheiden, wirft er ſich der Herzogin zu Fuͤßen, und beſchwort fie mit thraͤnendem Aug', Lucien rufen zu laſſen.

Auf der Herrin Befehl tritt endlich dieſe bleich und zitternd herein ihr ſchoͤner Blick vermag es nicht, auf dem Ungluͤcklichen zu haf⸗ ten. Da ſagt ſeine ruͤhrende Stimme: O, Lugie, ich bitte Dich, o ſage ſelbſt, wie lange, wie innig wir uns ſchon lieben! Wie unzaͤhlig oft ich Dir Du mir die heiligſte Treue geſchworen! Wie noch in der verwichenen Nacht auf Deinem Zimmer Du mir ver⸗ ſprochen, bald ja heut' noch mit mir nach Paris reiſen zu wollen.

Voll entſetzlicher Angſt hebt Lugie bei