Teil eines Werkes 
2. Band (1828)
Entstehung
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der Graf! Himmel, welch ein Unterſchied! Verſtund und Herz neigt ſich dem Letztern zu Verſtand und Herz heißt mich das große Wagſtuͤck beginnen entweder Alles ge⸗ wonnen oder Alles verloren die Wuͤrfel find in meinen Händen der Wurf muß gluͤcken, der Graf darf nie ahnden, daß ich einen Andern, als ihn, jemals geliebt habe.

Sehr fruͤh am Morgen ſchmuͤckt ſich Lucie mit allem Glanz ſie ſtuͤrzt in der Herzogin Schlafgemach, ſie wirft ſich vor dem Bett auf die Kniee. Ew. Durchlaucht! ruft ſie mit zitternder, banger Stimme Ew. Durchlaucht, retten Sie mich! Schutzen Sie mich! Ent⸗ fernen Sie mich von hier, ſchnell, ſehr ſchnell⸗ bevor ein Ungluͤck geſchieht!

Schon laͤngſt fiel der ſtille Truͤbfinn des pariſer Tapeziers Mehreren auf, und auch Ew⸗ Durchlaucht geruhten vor einiger Zeit die Be⸗ merkung zu machen: wie der junge Mann einem ſtillen Wahnfinnigen gleiche ach, Ew. Durch⸗ laucht! Er iſt wahnfinnig! Er bildet ſich ein, mich zu lieben, von mir geliebt zu ſeyn