jetzt will er mich gar heirathen!— O Ew. Durchlaucht— retten Sie mich!— O retten Sie mich vor dieſem Menſchen!—
Sey ruhig, meine gute Vernou! ſprach die huldvolle Herzogin; Du ſtehſt unter mei⸗ nem Schutz— Dir ſoll kein Leid zugefügt werden. Aber Du bleibſt hier bei mir— nicht fort ſollſt Du— doch er ſoll es— ohnedem
ſagte man mir geſtern, daß ſeine Arbeit voll⸗
endet iſt— geh' auf Dein Zimmer— und verlaß es nicht eher, bis der Ungluͤckliche ent⸗ fernt iſt— ich werde Sorge tragen, daß dieß ſogleich geſchehe.— Geh' jetzt, mein gutes Kind.—
Lucie ging— aber alle Furien mit ihr.
Als zum Fruͤhſtuͤck ſich Alles bei der Her⸗ zogin verſammelt hatte, ward der junge Tape⸗ zier Duval gemeldet. Die Herzogin hatte be⸗ reits den Vorfall ihren Gäſten mitgetheilt— man bedauert den fleißigen, talentvollen, jun⸗ gen Mann allgemein— nur Graf C. ſchuͤt⸗ telt zweifelnd den Kopf.— Richt moglich! ruft erz es iſt nicht ſo!— Mit Waͤrme


