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Duval fragt mit gräßlicher Kaͤlte: Lucie, zum letztenmal, ſoll ich morgen mit der Herzogin ſprechen oder nicht?—
Lucie ſchaudert zuſammen— doch um den ihr jetzt ſchrecklich erſcheinenden Juͤngling ſchnell von ſich zu entfernen, ſpricht ſie in namenloſer Angſt: Ja Duval, lieber Duval, thue das— thue was Du willſt— aber ver⸗ laß mich jetzt— o Duval, wenn Du Mit⸗ leid haſt, verlaß mich jetzt— ich fühle mich ſo krank— ſo angegriffen!— O Gott— zum Tode krank!— Geh' nur jetzt— Du⸗ val— laß mich allein.
Duval wirft einen ei fuͤrchterlichen Blick auf ſie, und geht.—
Lugie ſchließt die Nacht kein Auge, tau⸗ ſend Gedanken zermartern ihr Gehirn, tauſend ſchmerzliche Gefuͤhle ihre Bruſt.
Liebt mich der Graf wirklich, denkt ſie, wie wuͤrde er es jemals vergeben konnen, daß ich mit Duval— mit einem gemeinen Menſchen, in irgend einem Verhältniß geſtanden?! Nein hier ſteht Alles auf'm Spiel— Duval und
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